Geld wächst

Amazonas-Zerstörung: Investitionsfonds wollen nicht länger zusehen

Eine Gruppe von 29 Investment-Firmen, die gemeinsam über 3,7 Milliarden Dollar Vermögen verwalten, wollen nicht weiter zusehen, wie in Brasilien der Regenwald zerstört wird.

Angeführt vom norwegischen Versicherungs- und Pensionsfonds „Storebrand“ wurden Briefe an sieben brasilianische Botschaften versendet. In dem Brief, dem Reuters vorliegt, wird um ein Treffen gebeten.

„Die eskalierende Entwaldung in den letzten Jahren in Verbindung mit Berichten über einen Abbau der Umwelt- und Menschenrechtspolitik und der Durchsetzungsbehörden schafft weit verbreitete Unsicherheit über die Bedingungen für Investitionen in oder die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen für Brasilien“, heißt es in dem Schreiben.

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Das relativ breite Investorenbündnis (u.a. auch „the Curch of England“ oder die US Gesellschaft „Domini Impact Investment“ und „Pax World Funds“) hat zwar noch keine Konsequenzen in dem Brief angedroht, doch angesichts der wirtschaftlich angespannten Lage in Brasilien darf man davon ausgehen, dass selbst Bolsonaro das Schreiben ernst nimmt.

Hinzu kommt, dass Britische Supermärkte mit einer Auslistung brasilianischer Produkte gedroht haben, wenn die Regenwaldzerstörung und die umweltschädliche Politik Bolsonaros nicht aufhört.

Der Druck wächst auf jeden Fall.


Quelle: Reuters | Titelbild (Geld wächst): mohamed_hassan


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