Alaska Pipeline

Trump versteigert Öl-Schürfrechte in Alaska

Noch Präsident Donald Trump möchte bevor er das Amt verlässt noch schnell die Öl-Schürfrechte in Alaska versteigern.

Das Innenministerium der USA kündigte an, diesbezüglich am 6. Januar eine Auktion zu veranstalten, damit die Öl- und Gaspachtverträge noch vor dem 20. Januar, wenn Biden ins Amt kommt, ausgestellt werden.

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Normalerweise dauern die Prüfungen der Pachtverträge mehrere Monate. Angeblich hat die Trump-Administration aber ein beschleunigtes Verfahren erfunden, damit Biden die Verträge nicht rückgängig machen kann. Dieser hat nämlich versprochen, dass er das Gebiet, in dem die Schürfrechte ausgestellt werden sollen, schützen möchte.

Dabei handelt es sich um das Arctic National Wildlife Refuge. In dem Naturschutzgebiet vermutet man circa 16 Milliarden Barrel Öl. Seit 1977 wird kontrovers diskutiert, ob man es fördern soll. Jetzt will Trump Nägel mit Köpfen machen.

Natürlich werden viele Umweltgruppen versuchen rechtlich dagegen vorzugehen, auch im Nachhinein. Biden und die Demokraten selbst können die Verträge vielleicht nicht rückgängig machen, aber andere verwaltungstechnische Tricks anwenden, die Ölförderungen zu blockieren.

Meme: Trump möchte die Öl-Schürfrechte in Alaska im Eilverfahren versteigern, bevor Biden ins Amt kommt
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Außerdem ist der Ölpreis dank der Corona-Krise um knapp 20 % gesunken. Viele Ölkonzerne haben ihre Ausgaben zurückgefahren, weshalb vermutlich kein guter Preis für die Schürfrechte zusammenkommen. Aber genau darauf ist Alaska angewiesen. Diese wollen mit den Einnahmen die Steuersenkungen, die sie 2017 beschlossen haben finanzieren.

Es ist also noch nicht in trockenen Tüchern. Ob sich unter diesen Voraussetzungen überhaupt Investoren finden lassen, die den Mindestpreis zahlen wird sich zeigen. Der Mindestpreis wird am Montag bekannt gegeben. Bis zum 17. Dezember müssen sich Investoren bewerben, wenn sie bei der Auktion mitmachen wollen.


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Quelle: Bloomberg Green | Titelbild (Pipeline): Robzor


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