Eine Frau mit einem Megaphone in der Hand

Umweltschutz- und Regenwald-Petitionen im Juni 2018

Im Juni gilt der Protest hauptsächlich dazu, die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten und die Wirkung auf den Regenwald abzufedern. Außerdem gibt es gleich zwei Protestaktionen um den Regenwald direkt zu schützen. Einmal vor einem Megastaudamm (ohne Erneuerbare Energien zu verteufeln) und einmal vor Ölkonzernen. Last but not least für mehr Flächenschutz in Bayern.

Nimm dir wie immer ein paar Minuten Zeit und unterstütze die Petitionen, die auch zu deinen eigenen Überzeugungen passen.

Schützt die Lebensgrundlagen in Bayern!

Bayern leidet unter einem sehr großen Flächenfraß. Das führt manchmal zu kuriosen Deals innerhalb von öffentlichen Anstalten. Zum Beispiel bietet das Staatliche Bauamt in Krumbach der Stadt Höchstädt 1,5 Mio. Euro an, wenn sie ein Wasserschutzgebiet auflösen. Ziel ist es, eine Ortsumgehung auf Kosten der Natur zu bauen.

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Dieser Irrsinn soll bayernweit gestoppt werden. Denn in § 141 der Verfassung des Freistaates Bayern ist klar festgelegt, dass es zu den vorrangigen Aufgaben von Staat, Gemeinden und Körperschaften des öffentlichen Rechts gehört, Boden, Wasser und Luft als natürliche Lebensgrundlagen zu schützen und eingetretene Schäden möglichst zu beheben oder auszugleichen.

=> Zur Petition

EU-Kommission: Schützt den Regenwald!

Neulich gab es einen nicht ganz so ambitionierten Fortschritt, dass Palmöl bis 2030 als Beimischung in Kraftstoffen in der EU verboten wird. Doch Palmöl ist leider nicht die einzige Gefahr für den Regenwald. Ein weiteres Problem ist der enorme Sojaverbrauch. Allerdings nicht, weil der Absatz von vegetarischen Bratwürsten so steigt, sondern weil immer mehr normales Fleisch konsumiert und produziert wird. Deutschland importiert immense Mengen Soja als Kraftfutter für die Tierzucht.

Auch in diesem Punkt muss die EU-Kommission ihren Arsch hoch bekommen. Und das geht nur mit öffentlichen Druck!

=> Zur Petition von sumof.us

=> Zur Petition von regenwald.org

Ja zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft!

Um zu viel Tierzucht geht es auch in dieser Petition. Durch die vielen Mastzuchtbetriebe fällt auch viel Gülle an. Dieses wird leider teilweise so enorm auf den Feldern ausgebracht, dass sie nicht mehr vom Boden und den Pflanzen aufgenommen werden kann. Die Folge sind steigende Nitratbelastung der umliegenden Gewässer. Dies wird sich mittel- bis langfristig auch auf das Trinkwasser auswirken.

Darüber hinaus muss der Verbraucher besser aufgeklärt werden, wie das Fleisch, das er an der Theke kauft, hergestellt wurde. Hier könnte die Kennzeichnung, wie es bei den Eiern geschieht, als Vorbild dienen.

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Mit dieser Protestaktion soll die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner gezeigt werden, dass eine Agrarreform zum Wohle der Umwelt und zum Wohle der Tiere und nicht zum Wohle des Profits einiger wenigen, gewünscht ist.

Da Greenpeace einige Daten abverlangt, könnt ihr die Protestmail auch ausklappen und direkt an Julia Klöckner senden, wenn ihr nicht wollt, dass Greenpeace all eure Daten erhält.

=> Zur Petition

#SaveSelous! – Vermutlich die letzte Chance

Bereits im September 2016 haben wir in unseren Petitionszusammenfassungen über die WWF-Aktion, das Welterbe von Selous zu schützen, berichtet. Dort sollen 2,6 Millionen Bäume einem riesigen Staudamm weichen. Und mit ihm zahlreicher Lebensraum von vom aussterben bedrohten Tieren wie Giraffen, Elefanten, Nilpferde und Löwen. Obwohl der WWF knapp 240.000 Stimmen gesammelt hat, soll im kommenden Juli der Bau starten.

Da die Finanzierung noch nicht geklärt ist, wäre ein großer Protest vielleicht noch wirksam. Niemand bestreitet, dass auch Tansania ein Recht auf eine ordentliche Stromversorgung hat. Doch der Lebensraum darf nicht für ein Megaprojekt geopfert werden.

=> Zur Petition

Helft das indigene Volk der Waorani gegen die Öl-Giganten

Die Waorani sind ein stolzes und zum Glück auch widerstandsfähiges indigenes Volk. In Regenwaldkreisen sind sie durch den Kampf der sogenannten Yasuni-Initiative bekannt geworden. Die Idee war, dass die internationale Gemeinschaft, 50 % des zu erwartenden Gewinns der Ölförderung an Ecuador zahlen soll, damit sie das Öl im Boden lassen. Obwohl anfänglich viele Länder, wie auch Deutschland zugesagt haben, scheiterte es dann doch am politischen Willen.

Trotzdem kämpfen die Waorani weiter, dass die Ölfirmen keine Straßen, keine Pipelines und keine Förderanlagen in ihren Lebensraum bauen dürfen. Du kannst sie mit deiner Stimme an die Ölkonzerne in diesem Kampf unterstützen.

=> Zur Petition

 

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