Herber Rückschlag für brasilianischen Regenwald

Monatelange internationale und nationale Proteste, mit großem Hin- und Her im brasilianischen Abgeordnetenhaus haben nichts geholfen.

Am 25.4 wurde das neue brasilianische Waldgesetzt beschlossen und dadurch sind rund 76,5 Mio. Hektar Regenwald in Gefahr.
Das neue Gesetz beinhaltet folgende Punkte:

  • Eine Amnestie für zurückliegende, bis dahin illegale Rodungen.
  • Bisher mussten 80% Regenwald, welcher sich in Privatbesitz befindet geschützt werden. Zukünftig sind es 50%. In Ausnahmefällen auch weniger.
  • Bisher geschützte Gebiete wie Hänge dürfen zukünftig für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden.

Die Folgen wären drastisch. Der WWF rechnet mit einem zusätzlichen CO2-Ausstoß von 28 Mrd. Tonnen.
Das entspricht ungefähr dem Ausstoß von Deutschland in 28 Jahren. „Diese Veränderung des Waldgesetzes wäre die schlechteste Umweltnachricht der letzten 20 Jahre“, sagt WWF-Waldexperte Roberto Maldonado.

Doch es gibt noch ein letztes Fünklein Hoffnung. Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kann noch ihr Veto gegen das Gesetz einlegen.

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3 Gedanken zu „Herber Rückschlag für brasilianischen Regenwald

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