Schulhefte und Bastelzeugs auf dem Tisch liegend

Ökologischer Schulanfang

Schultüte, Süßigkeiten, die Erwachsenen sind stolz auf einen. Wer denkt nicht gerne zurück an seine Einschulung? Da war die Welt noch in Ordnung. Damit sie das weiterhin bleibt, sind auch die Eltern der Kinder gefragt.

Heute werden im größten Bundesland, Bayern die letzten Kinder eingeschult. Wir möchten dazu einige Umwelttipps geben, wie Sie Ihr Kind gut und ökologisch für die Schule vorbereiten.

Schulhefte:

Achten Sie bei Schulheften und Blöcken auf Recyclingpapier. Für Recyclingpapier werden keine neuen Bäume gefällt. Es wird weniger Wasser benötigt, es herzustellen und Sie können sich sicher sein, dass garantiert kein Urwald dafür zerstört wurde. Manche Lehrer/innen sehen es leider auch heute nicht gerne, wenn Kinder Recyclinghefte benutzen. Die Gründe dafür sind Haarsträubend. Bloß weil ein Heft etwas dunkler ist, als andere sollte man die Heftewahl trotzdem den Eltern überlassen. Außerdem ist beim Öko-Papier der neuen Generation der Unterschied kaum noch zu erkennen. Scheuen Sie sich deshalb nicht vor einem Gespräch mit dem Klassenleiter zu dieser Thematik. Bleiben Sie dabei rational, nicht emotional. Zeigen Sie auf, warum Sie Altpapier besser und ökologisch sinnvoller finden und hoffen Sie auf dessen Einsicht.

Schulhefte aus Recyclingpapier gibt es z.B vom Hersteller Staufen

Schulhefte aus Recyclingpapier
gibt es z.B vom Hersteller “Staufen”.

Stifte:

So richtig ökologische Stifte habe ich bisher noch nicht gefunden, es gibt zwar Bleistifte, die anstatt aus Holz, aus Altpapier hergestellt wurden. Aber die Mine ist deshalb trotzdem nicht das Non-Plus-Ultra für die Umwelt. Verzichten würde ich generell auf Filzstifte, diese fallen regelmäßig bei Tests durch. Aufgrund schädlicher Inhaltsstoffe, die auch für die Gesundheit nicht förderlich sind.Bei Kugelschreibern sollten Sie auf das „Recycology“ oder ähnliche Logos wie den Blauen Engel achten. Das bedeutet, dass der Kugelschreiber aus einem hohen Recyclinganteil besteht.

Empfehlen würde ich Füller, die man einfach selbst nachfüllen kann. Am einfachsten geht das mit einer nachfüllbaren Tintenpatrone (auch Tintenkonverter genannt).

In der Pause:

Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung bei Ihrem Kind. Dazu gehört auch Obst und Gemüse, vorzugsweise natürlich aus Öko-Landwirtschaft. Verpacken Sie das Ganze in einer Brotzeitbox. Haben Sie mal keine Zeit, die Pause zuzubereiten und Ihr Kind muss beim Hausmeister etwas einkaufen, ist das natürlich auch nicht schlimm. Aber bedenken Sie immer, egal was Sie sagen, Ihr Kind wird sich sicherlich etwas Ungesundes aussuchen. Was ab und an ja nicht schlimm ist 😉

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Der Schulweg:

Viele Eltern fahren Ihre Kinder persönlich zur Schule, weil Sie zu große Angst haben, dass auf dem Weg etwas passieren könnte. Dies kann man natürlich nie ganz ausschließen, doch auch mit Ihnen im Auto könnte Ihrem Kind etwas passieren. Vertrauen Sie Ihrem Kind den Schulweg selbst an und lassen Sie es per Fahrrad, Bus oder zu Fuß (je nach Entfernung) zur Schule kommen.

Das schützt zum einen die Umwelt und zum anderen entlastet es die Straßen, was wiederum zu einem geringeren Unfallrisiko für Ihre und andere Kinder führt.

Um Gefahren abzuwenden, gehen Sie am besten das erste Mal gemeinsam den Schulweg ab, klären Sie es über gefährliche Kreuzungen und andere Gefahren, die auf dem Weg lauern auf. Das muss ja nicht vor der Schule sein, den Weg kann man natürlich auch so mal zum Spaziergang nutzen.
Es empfiehlt sich auch, dass Ihr Kind immer gemeinsam mit anderen Kindern zu Schule und nach Hause kommt. So entstehen Freundschaften und Ihre Liebsten können gemeinsam gut auf sich aufpassen.

Viel Spaß allen Eltern und Schülern im neuen Schuljahr wünscht Blog2Help

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert
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