Wald-Woche #2 – Was ist überhaupt ein Wald?

Anmerkung von Blog2Help:
Eigentlich war der Beitrag, als Startbeitrag gedacht, jedoch haben wir ihn um einen Tag verschoben, um den TV Tipp zur Grillkohle gestern noch einbauen zu können, wir bitten um Verständnis.

Zum Anfang der “Wald-Woche” auf Blog2Help wollen wir erst einmal kurz erläutern, was ein Wald überhaupt ist. Dafür bedienen wir uns natürlich größtenteils am Onlinelexikon Wikipedia.

Ein Wald ist grob gesagt eine Ansammlung von Bäumen, Tieren und Gebüsch. Das Wort Wald stammt wohl aus dem urgermanischen Word walpu, was so viel bedeutet wie “büschel”. Das wohl seinerseits aus dem Indogermanischen *wolɘt ‚dichtbewachsen‘ hervorgegangen ist.
Die Natürlichkeit der Wälder:
Es gibt verschiedene Arten der Wälder, wie Regenwald, Laubwald, Nadelwald, boreale Wälder, Savannen, Bergwälder etc..
Interessant ist dabei auch, wie “natürlich” die Wälder sind.
Urwald:
Viele würden sagen “Regenwälder” sind Urwälder, das stimmt nur bedingt. Als Urwälder bezeichnet man Wälder, die größtenteils ohne menschliches Eingreifen “vor sich hinwachsen” dürfen.
Naturnahe Wirtschaftswälder:
Sie zeichnen sich meistens durch einheimische Arten aus. Es wird versucht, so wenig wie möglich in die Natur einzugreifen, jedoch trotzdem mit wirtschaftlichen Hintergedanken. So werden z.B Bäume früher gefällt, als sie eigentlich leben könnten.
Naturferne Wirtschaftswälder:
Sie zeichnen sich dadurch aus, dass dort meist keine einheimischen Arten sind, bzw. eine eingeschränkte genetische Vielfalt herrscht. Ein Beispiel sind die Nadelwälder die angelegt wurden, weil sie lange Zeit als pflegeleicht galten. Jedoch stellte sich heraus, dass genau diese Monotonie oftmals der Grund für erkrankte Bäume sind.
Auch stehen hier wirtschaftliche Interessen an.
Plantagen:
Zur Zeit bekannt, vor allem durch Palmöl & Co, sind die Plantagen. Sie dienen einzig und allein wirtschaftlichen Interessen, ohne Skrupel gegenüber der Natur. Meist wird nur eine Baumart gepflanzt, die den maximalen wirtschaftlichen Gewinn verspricht.
Funktionen des Waldes:
Klimaregulator
Man sagt ja, dass der Regenwald die Klimaanlage der Erde ist. Das ist auch richtig, aber genauso wichtig sind die anderen (vor allem natürlichen) Wälder. Durch Fotosynthese speichern die Wälder Kohlenstoffdioxid in ihren Stämmen und Ästen und speichern sie so sicher.
Bodenschutz:
Durch ihre Wurzeln und den Schutz der Baumkronen vor zu starkem Aufprall von Regentropfen schützt der Wald erheblich vor Bodenerosionen.
Auch Lawinen hält ein Wald so gut wie sicher auf, weil sich große Schneemassen nicht so gut lösen können und wenn doch, durch den stabilen Wald gebremst werden. Das gleiche gilt bei Steinschlag.
Auch einer Wüstenbildung beugt ein Wald vor, dazu lesen Sie auch den nächsten Punkt.
Wasserschutz:
Der Wald hat eine sehr wichtige Funktion in Sachen “Wasserkreislauf” der Erde. Er kann den Wasserhaushalt gut regulieren, da er wie ein Schwamm wirkt und z.B in Regenreichen tagen viel Wasser speichern kann, was er in Trockenperioden wieder abgibt.
Auch der “Dunsteffekt” wird durch das Spenden von Schatten verringert.
Schutz der Flora und Fauna:
Ein sehr wichtiger Beitrag leistet der Wald natürlich im Bereich der Flora und Fauna. Dadurch, dass er relativ wenig bewirtschaftet wird, bietet er viele Rückzugsmöglichkeiten für Tier- und Pflanzenarten.
Soziale Funktion:
Ein Stadtpark, Nationalpark und viele mehr bieten dem Menschen ruhige Rückzugsorte, indem sie dem Stress des Alltags entfliehen können. Auch in der Bildung spielen Wälder eine immer größere Rolle, wie zum Beispiel die ansteigende Zahl an “Waldkindergärten” zeigt.
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