Alle 30 Stunden wird ein Nashorn getötet

Der WWF hat mal wieder erschreckendes herausgefunden.

Nicht nur der Tiger ist bedroht, sondern auch diese großen imposanten Tiere haben ein schweres Überleben.
230 Nashörner sind lt. WWF im ersten Halbjahr 2010 Wilderer zum Opfer gefallen. Das bedeutet, dass durchschnittlich alle 30 Stunden ein Nashorn durch Menschenhand getötet wird.

Die Ergebnisse sind erschüttert, solche Werte gab es seit 1970 nicht mehr und das Nashorn ist gewiss nicht das einzige Tier das jetzt mehr gewildert wird. Hauptsächlich wird in Simbabwe gewildert, nachdem sich erst die Bestände leicht erholt haben, drehte sich das Blatt nach der Wahl vor 2 Jahren. Jetzt herrschen zunehmenst chaotische Zustände im Land, die das Wildern wieder einfacher macht.

Ein Hauptabnehmer von Nashornprodukten ist Vietnam, die laschen Gesetze und Kontrollen machen den Vertrieb viel zu einfach. Zwar ist der Handel gesetzlich verboten, der Besitz von Nashornprodukten aber nicht. „Es gibt keine Nachweispflicht für Nashorn in Vietnam. Damit hat die Staatsanwaltschaft auch keine Handhabe“, kritisiert Ziegler.

Auf WWF-Initiative befindet sich derzeit eine Delegation südafrikanischer Regierungsvertreter in Hanoi, wo sie sich mit ihren vietnamesischen Kollegen über geeignete Schritte im Kampf gegen Wilderei und Handel mit Nashorn beraten.

Hoffen wir das Beste, wäre doch Schade auch diese Tier nur in Zoos beobachten zu können.

Quelle: Pressebericht vom WWF

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert
Anzeige: - Datenschutz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Im Rahmen der Kommentarfunktion auf dieser Website werden neben Ihrem Kommentar auch Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars und der von Ihnen gewählte Kommentatorenname gespeichert und auf der Website veröffentlicht. Ferner wird Ihre IP-Adresse mitprotokolliert und gespeichert. Diese Speicherung der IP-Adresse erfolgt aus Sicherheitsgründen und für den Fall, dass die betroffene Person durch einen abgegebenen Kommentar die Rechte Dritter verletzt oder rechtswidrige Inhalte postet.
Mehr Informationen zur Datenverarbeitung, der Rechtsgrundlage und Ihren Widerrufsrechten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung