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Bald keine Wildtiere mehr in der Manege?

Elefant
Elefanten im Zirkus:
Hoffentlich bald verboten!
Bild: Walter Christ / aboutpixel.de

Ich weiß noch, wie ich als kleiner Bimpf an Weihnachten meine Verwandten dazu gedrängt habe, meine Unterschriftenliste gegen Wildtiere im Zirkus zu unterschreiben. Knapp ein Jahrzehnt später könnte dieser kindliche Wunsch endlich in Erfüllung gehen.

Angestoßen durch große Protesten von Tierschutzorganisationen gegen Wildtiere in Zirkusse, hilft jetzt auch der Bundesrat in Form eines Gesetzentwurfes mit, dieses Ziel zu erreichen.

Artgerechte Haltung nicht möglich:
Laut Gesetzentwurf ist es nicht möglich, eine artgerechte Haltung zu garantieren, wenn ein Zirkus bis zu fünfzig Mal im Jahr den Standort wechselt. Die Tiere müssen deshalb den überwiegenden Teil ihres Lebens in Transportboxen verbringen.
Gesellige Tiere wie der Elefant müssen die meiste Zeit getrennt leben, während sich Einzelgänger wie Bären aus Kostengründen oft den Käfig teilen müssen und zusammengepfercht hausen.
Viele Zirkusse haben auch kein beheiztes Winterquartier.

Zeiten ändern sich:
Zirkusbesitzer, allen voran Christel Sembach-Kron, Direktorin des größten Zirkus Deutschlands befürchten das Ende des Zirkusgeschäfts.

Doch Zeiten ändern sich, es war auch mal nichts ungewöhnliches, Menschen mit Behinderungen auszustellen. Das ist heute zum Glück undenkbar. Aber auch diese Veränderung haben die Zirkusbetreiber wegstecken können. 
Sollten wir im 21. Jahrhundert wirklich endlich soweit sein, moralisch einzusehen, dass Wildtiere im Zirkus nichts verloren haben, wäre das ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wenn es die Zirkusfamilien nicht (finanziell) überleben, wäre das zwar tragisch aber ein bezahlbarer Preis für eine gute Sache. Andere unsinnigeren Strukturänderungen haben weit mehr Existenzen zerstört. 
Wildtiere nötig?
Ich frage mich, ob Wildtiere wirklich noch in Zirkusse nötig sind. Ich denke nicht. Früher war es fast die einzige Chance diese Tiere hautnah zu erleben und über ihre Verhaltensweisen zu lernen. Doch heute muss man nur den Fernseher einschalten. Ich bin mir auch sicher, dass dressierte Elefanten, Tiger und Co. die Leute gar nicht mehr vom Hocker hauen. Der Zirkusbesuch ist einfach eine art Ritual geworden, weil man denkt, man tut den Kindern etwas gutes. 
Aber ich bin mir sicher, dass der Zirkusbesuch auch ohne Tiere, die sich lächerlich machen müssen, zu etwas besonderes werden kann. Das Wichtigste ist doch, über erstaunliche Leistungen zu staunen, sich zu amüsieren, Zeit für die Familie zu haben und natürlich das Naschen während der Show. Und seien Sie mal Ehrlich, dafür brauch ich doch keine Löwen oder Elefanten oder?
Und wenn Sie Ihren Kindern die Tiere nahe bringen wollen, dann gehen Sie lieber in einen artgerechteren Zoo (auch wenn ich wie in meinem Blogeintrag erwähnt auch das durchaus kritisch sehe). Aber nicht für Entertainment, sondern wirklich um zu sehen, für was es sich lohnt zu kämpfen 😉
Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

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