Chaos in Durban

Eigentlich sollte die Klimakonferenz in Durban gestern zu Ende gehen, doch sie dauert bisweilen noch an. Wie ich schon am Anfang des Treffen befürchtete, scheint es so, dass sich keine Lösung abzeichnen wird.

Der Grund der Verlängerung ist, dass sich vor allem China, Indien und die USA gegen ein verbindliches Abkommen, welches das Kyoto-Protokoll ablösen soll, sträuben. Dabei sind diese die Hauptverschmutzer.

„Diese Verhandlungen drohen derzeit an den Profitinteressen der Öl- und Kohle-Industrie zu scheitern, die im Hintergrund der Verhandlungen agieren“ so Martin Kaiser, Klimaexperte von Greenpeace

Zwei Anträge wurden schon verworfen. In dem ersten waren die Forderungen zu lasch und in dem zweiten fehlte das Wort verbindlich. Europa und andere Staaten, die sich für einen verbindlichen Vertrag aussprechen, der bis spätestens 2015 in Kraft treten soll, versuchen die Verhandlungen noch positiv abzuschließen.

Ich gehe aber davon aus, dass die Verhandlungen auf die nächste Konferenz verschoben wird. Möglich ist auch eine Verschiebung der Gespräche auf eine vertagte Klimakonferenz, die Anfang nächsten Jahres in Bonn stattfinden könnte.

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2 Gedanken zu „Chaos in Durban

  1. Wer anderes geglaubt hat ist meienr Meinung nach ein hoffnungsloser Träumer.
    Ist doch imemr das Gleiche mti der Politik. Geschwafelt wird viel umgesetzt wenig. Und noch weniger die wichtigsten Themen.
    Bei Diätenerhöhungen gehts imemr flot…

  2. Ja, die Politik ist schuld aber die Politiker machen nur Sachen, die Stimmen bringen und wenn die Bevölkerung sich nur halbherzig für die Umwelt interessiert…

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