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Die Klimakonferenz COP21 in Paris braucht mehr Aufmerksamkeit

Am Montag ist in Paris die 21. Klimakonferenz gestartet. Sie wird noch bis zum 11. Dezember andauern und man kann ohne rot zu werden sagen, dass sie die wichtigste Konferenz seit Kyoto ist. Mit ihr steht und fällt die Zukunft des Klimaschutzes. Gibt es dieses Mal keinen großen Durchbruch in den Verhandlungen rund um das 2°C-Ziel, wird der politische Wille wohl eminent abflachen, sodass es enorme Kraftanstrengung in Zukunft bedarf, das Thema wieder voranzutreiben.

cop21 logo

Aber woher soll nur der politische Wille kommen, wenn die wichtigste Konferenz für das Leben in der Zukunft im Schatten von so vielem steht? Ja, selbst ich schreibe erst jetzt, einige Tage nachdem die Konferenz gestartet ist, darüber. Vieles scheint im Alltag wichtiger als der abstrakte Anstieg klimaschädlicher Gase, die man nicht sehen kann und dessen Auswirkungen man nicht unmittelbar spürt. Warum sollte mich das jucken, wenn ich Rechnungen zu zahlen habe, mich meine Kollegen nerven, der Partner schluss gemacht hat oder ich doch nur schnell nach Hause möchte um meine Lieblingssendung nicht zu verpassen?

Und dann sind da noch die politischen Unruhen, die viel dringlicher erscheinen und gelöst gehören: Der Syrien-Konflikt, die Überschuldung Griechenlands, die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, Anschläge in Paris usw usf. Wenn ich mir jetzt einmal letzteres rauspicke, dann ist es freilich schlimm, was die Attentate in Paris für ein Leid angerichtet haben. Jedoch ist die Panikmache in der Presse total fehl am Platz. Es wird so darüber berichtet, als wären Terroranschläge eine immense Bedrohung und jeden könnte es treffen. Dabei sterben alleine in den USA jährlich über 140 Menschen durch einen Blitzschlag! Ich möchte die Toten in Paris keineswegs relativieren, allerdings zeigt das doch, welchen Einfluss man dem Terrorismus in seinem Alltag beimessen sollte.

Dagegen hat der Klimawandel schon jetzt Auswirkungen auf unser aller Leben. Die Naturkatastrophen sind schon in den vergangenen Jahren weltweit angestiegen und es sieht nicht so aus, als würde es besser werden. Durch die Erhöhung des Meeresspiegels werden ganze Inselstaaten verschwinden, die Klimazonen könnten sich ändern, die Poole schmelzen und und und. Das hat Auswirkungen auf Milliarden Menschen und Tiere.

Durch Ernteausfälle und Rohstoffmangel wird der Klimawandel auch erhebliche wirtschaftliche Folgen haben, wenn wir nicht dagegensteuern. Mehr über die Folgen des Klimawandels könnt ihr auf Wikipedia nachlesen. Ich will auch gar nicht so schwarz malen, denn Angst ist immer ein schlechter Wegbegleiter und ich bin auch der festen Überzeugung, dass man dagegen etwas machen kann, sonst würde ich mir die Mühe hier nicht machen.

Der Mensch ist nicht schuld am Klimawandel …

Kohlekraftwerke: Ineffizient und Klimakiller Bild: FotoHiero / pixelio.de

Kohlekraftwerke: Ineffizient und Klimakiller
Bild: FotoHiero / pixelio.de

Mit dem Argument, dass der Mensch doch gar nicht Schuld am Klimawandel sei und man deshalb so weiter machen kann wie bisher, hat man öfter zu tun als man denkt. Ich weiß nicht, warum sich diese Meinung so manifestiert. Liegt es an der erwähnten Abstraktheit, oder weil man irgendwann einmal gelernt hat, dass es auf unserem Planeten immer wieder zu Klimaänderungen kommt? Dann sollte man sich jedoch auch einmal anschauen, wie die Intervalle dieser Klimaveränderungen aussehen. Die Eiszeit in der wir uns gerade befinden dauert schon 2,7 Millionen Jahre an, da wäre es schon ein arger Zufall, wenn diese Eiszeit ausgerechnet in den letzten 100 Jahren (zufällig der Beginn der Industrialisierung) drastisch abklingen würde.

Dann gibt es noch die Bestätigung führender Klimaexperten. Wenn man denen auch nicht traut, dann soll mir doch bitte einer einmal mit gesundem Menschenverstand erklären, warum das, was wir der Natur gerade antun (Verbrennung von fossilen Energiequellen innerhalb weniger Jahrzehnte, die Milliarden Jahre lang CO2 gebunden haben; Zerstörung der Wälder; Meeresverschmutzung; Überfischung; Bodenbelastung; Strahlenbelastung uvm…) keine Auswirkungen haben sollte.

Und selbst wenn wir Mahner und Nörgler falsch liegen, schauen wir uns doch einmal die möglichen Szenarien an:

Szenario 1: Den Klimawandel gibt es nicht und wir haben nichts unternommen: Glück gehabt

Szenario 2: Den Klimawandel gibt es und wir haben nichts unternommen: Die Kacke ist am Dampfen!

Szenario 3: Den Klimawandel gibt es nicht und wir haben etwas unternommen: Wir haben Geld ausgegeben um fortschrittliche Technologien zu erforschen, endliche Rohstoffe ersetzt und Arbeitsplätze geschaffen.

Szenario 4: Den Klimawandel gibt es und wir haben etwas unternommen: Schwein gehabt!

Also selbst wenn es den Klimawandel nicht geben sollte, wäre doch der „Verlust“ sehr verkraftbar. Im Gegensatz zu der Alternative, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist und wir nur zugeschaut hätten.

Was muss erreicht werden?

In Paris müssen sich die größten CO2 Verursacher darauf einigen, konkrete und verbindliche Maßnahmen zu treffen um mindestens das 2°C-Ziel zu erreichen.

Dazu müssen sich die großen Verursacher ein ambitioniertes Ziel bei der CO2-Vermeidung setzen. Das kann nur geschehen, wenn verpflichtend auf regenerative Energien, Rohstoff- und Energieeffizienz und der Schutz der (Regen-)Wälder gesetzt wird. Außerdem muss es endlich einen vernünftigen Emissionshandel geben!

Wichtig ist auch, dass wir den Entwicklungsländern bei den Kosten für die Klimaschutzmaßnahmen gewichtig unter die Arme greifen!

Wie schaffe ich Aufmerksamkeit für die COP21?

Die Demos sind leider schon um, allerdings hatten diese zum Glück großen Zulauf. Nun gilt es online Aufmerksamkeit zu schaffen!

Ihr könnt zum Beispiel bei Avaaz ein Bild mit euch und euren Schuhen in der Hand hochladen. Diese werden in Paris präsentiert um zu zeigen, dass trotz des Versammlungverbotes, die Leute für die Sache einstehen wollen.

Auch Robert von Blog2Help ist beim virtuellen Climate March dabei!

Auch Robert von Blog2Help ist beim virtuellen Climate March dabei!

Dieses Bild könnt und solltet ihr auch bei euch in den sozialen Medien veröffentlichen und in der Bildbeschreibung euren Freunden erklären, warum ihr das macht. Natürlich könnt ihr auch auf diesen Artikel verlinken, darüber würde ich mich sogar sehr freuen.

Teilt, liked, kommentiert, shared und was es sonst noch gibt, positive und fordernde Berichterstattung der Presse über die COP21, damit die Redaktionen merken, dass auch die Berichterstattung über die Klimakonferenz Klicks bringt und sie so vielleicht intensiver darüber berichten.

Nutzt auf Twitter den Hashtag #COP21 und #COP21Paris um eure Meinung kundzutun. Vielleicht kommt es dadurch ab und an in die Trends.

Du bist Blogger? Dann nimm bei der Blogchallenge teil und mache deine Leser auf die COP21 aufmerksam! Egal ob du regulär über Umweltthemen berichtest oder nicht!

Berichterstattung

Hier könnt ihr die COP21 verfolgen

http://www.klimaretter.info/ – Sind mit einem Team vor Ort, das durch Spenden finanziert wurde und sehr aktuell und ausführlich berichtet.

https://blog.wwf.de/ – Wollen angeblich auch regelmäßige Blogeinträge veröffentlichen.

http://www.sueddeutsche.de/wissen – Die Süddeutsche berichtet sehr intensiv über den Klimagipfel.

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

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