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Jagd auf bedrohte Tiere – Eine gute Idee?

Letzte Artikel von ddmler (Alle anzeigen)

Vor kurzem gab es einen großen Aufschrei: Der beliebteste Löwe aus Zimbabwe namens Cecil wurde illegal getötet. Dabei wurde dieser aus einem Naturschutzreservat (Jagd hier verboten) herausgelockt mit Fleisch welches an einem Geländewagen befestigt war, dann mit Pfeil und Bogen gejagt, geköpft und gehäutet. Wofür das Ganze? Nur zum Spaß.

Warum ist sowas erlaubt?

Naturschutz ist wichtig, aber teuer. Die Spenden an Naturschutzorganisationen und das Geld von Regierungen reichen eben nicht aus. (Hier möchten wir dazu aufrufen Mitglied bei einer Naturschutzorganisation zu werden und monatlich zu spenden.) Deswegen werden begrenzte Jagdlizenzen jedes Jahr ausgegeben. Diese können dann für viel Geld gekauft werden und ein Exemplar der bedrohten Art getötet werden. Soweit die Theorie. Meist sind dies in Afrika die großen 5: Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn, Wasserbüffel. Es soll also ein teures Hobby sein, solche bedrohten Arten legal zu töten und das eingenommene Geld soll für Naturschutz und Entwicklung des Landes genutzt werden.

Nun kommt das Problem: Die Korruption. Die meisten Länder in denen solche Jagden statt finden sind nun mal relativ arm und korrupt. Daher werden die Begrenzungen oft nicht eingehalten. Und auch wenn nach der Idee her das ganze viel Geld kosten sollte, gibt es einen Löwen wie Cecil bereits für 18.000 bis 54.000 Euro, fast nichts für die meist eher reichen Großwildjäger. Davon kommt meist auch weniger als 0,1% wirklich dem Naturschutz oder der Landesentwicklung zu Gute, der Rest geht in die Taschen derer, die solche Jagden anbieten.

Es gibt jedoch auch positive Beispiele, bei denen die kontrollierte Jagd dazu beigetragen hat Arten zu schützen. Solche Erfolge vermeldet der WWF gleich in mehreren Ländern.

Komplett verbieten die einzige Lösung?

Sollte diese Jagd auf bedrohte Arten nun also komplett verboten werden oder nicht? Einerseits werden die Einnahmen für Natur- und Artenschutz dringend gebraucht, andererseits ist das System fast überall mit Korruption durchwachsen und schadet eher als es nützt. Unbestreitbar, wäre es besser wenn es verboten werden könnte, allerdings würde wahrscheinlich die illegale Jagd nur noch mehr florieren und es gäbe trotzdem nicht mehr Geld für den Naturschutz. Bleibt also nur zu hoffen, dass Regierungen ihr Etat für Umweltschutz erhöhen und mehr Bürger Mitglieder in Naturschutzorganisationen werden. Der Aufbau von Fototourismus ist ebenfalls eine Möglichkeit Einnahmen für Naturschutz und Entwicklung zu erzielen. Als Beispiel nimmt Kenia hier jährlich 1 Milliarde US-Dollar ein, 30 Millionen wären es nur, wäre die Jagd auf bedrohte Arten erlaubt.

 

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