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Offshore Windkraftwerke

Energiespeicherung: Google macht mit Projekt Malta – X ernst

Das größte Manko beim Thema erneuerbarer Energien ist und bleibt die Speicherung des Stroms, wenn zu viel Wind weht und/oder zu viel Sonne scheint. Da die Einspeisung in die Stromnetze eine Wissenschaft für sich ist, wäre es am besten, wenn überschüssige Energien flexibel gespeichert werden könnten.

Leider hat man bisher noch nicht die eine geniale Lösung gefunden, welche kosteneffizient und nachhaltig Energie speichern kann. Entweder ist der Wirkungsgrad zu gering oder das benötigte Material zu teuer. Die Probleme wären mit Forschung und Entwicklung sicherlich relativ schnell zu lösen. Leider investieren zu wenige Firmen in den Bereich der Energiespeicherung und wenn sie das tun, dann oft nur zaghaft. Dies könnte sich nun ändern.

Mit der 90 Mrd. $ Umsatz schweren Holding Alphabet, welche die Google-Familie unter sich vereint, macht nun ein globaler Big Player ernst in Sachen Energiespeicherung.

Googles Energiespeicherprojekt Malta – X

Der Suchmaschinenriese selbst hat in den letzten Jahren enorme Anstrengungen unternommen, seine CO2-Bilanz zu senken. Dieses Jahr wird vermutlich das Ziel erreicht, die Datenzentren mit 100% erneuerbaren Energien zu versorgen.

Da der Strom der Rechenzentren nur aus Solar- und Windkraftanlagen generiert wird, hat Google das bekannte Problem bei der Verwendung von Ökostrom: Sie unterliegen großen Schwankungen. Deshalb möchte der Konzern das Thema Energiespeicherung mit dem Projekt Malta – X nun selbst in die Hand nehmen.

Flüssige Kältemittel & geschmolzenes Salz

Ein Nachteil der bisherigen Speichersysteme sind meist die benötigten Materialien, die entweder schwer zu beschaffen bzw. unwirtschaftlich sind oder Umweltschäden verursachen. Zusätzlich verringert sich bei den meisten (Batterie-)Speichersystemen der Wirkungsgrad mit der Speicherdauer enorm.

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Das Projekt Malta – X soll diese Nachteile ausmerzen. Mit überschüssigem Strom wird in einem Behälter ein Kältemittel heruntergekühlt. In dem anderen Behälter wird geschmolzenes Salz gespeichert. Durch gute Dichtung kann die Energie theoretisch 40 Jahre lang erhalten bleiben. Wird der Strom wieder benötigt, erzeugt eine Wärmekraftmaschine mittels der Temperaturunterschiede Energie und speißt es ins Stromnetz ein.

Infografik zur Funktionsweise vom Projekt Malta X von Google zur Energiespeicherung

Ein Vorteil zu Batteriespeichern sind vor allem die eingesetzten Materialien. Salz zum Schmelzen gibt es auf der Welt zuhauf. Mögliche ungiftige Kältemittel ebenso. Ein weiteres Plus ist die Skalierbarkeit der Anlage. Muss viel gespeichert werden, wird einfach nur die Anzahl der Tanks erhöht.

Google sucht Partner zur Umsetzung

Über zwei Jahre wurde das Projekt geplant, simuliert und CAD-Zeichnungen angefertigt. Jetzt soll die Idee endlich auch gebaut und unter realen Bedingungen getestet werden. Leider kann ich noch keine Aussage über den geplanten Wirkungsgrad der Anlage finden. Dies wäre noch hoch interessant. Am Ende zählt, Wirkungsgrad hin oder her, sowieso nur der mögliche kWh-Preis. Und der kann ja auch über günstigere Materialien und bessere Skalierbarkeit zustande kommen.

Wer meint, er besitzt das Know-How um die Idee umzusetzen, kann sich hier mit Google in Verbindung setzen.

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

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