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G20 Randalierer: Idioten, Arschlöcher, Heuchler und der Sache schädlich!

Nachdem die Krawalle rund um den G20 Gipfel anscheinend einen Punkt erreicht haben, den wir so in Deutschland nicht erwartet haben, muss ich meiner Wut ein bisschen Luft machen. Ich bin nicht der Typ der von Protest zu Protest fährt, also war ich auch nicht vor Ort. Habe meine Meinung wie so viele also auch nur durch Medienberichten und hauptsächlich (private) Youtube Videos gebildet.

Doch was ich dort gesehen habe, hat mich nicht erschüttert, sondern schlichtweg wütend gemacht.

Also Butter bei den Fische. Wie grenzdebil muss man denn sein, wenn man das „System“ (was ist das überhaupt) bekämpfen möchte indem man den Einzelhändler vor Ort den Laden ausräumt? Der hat sich doch schon ein Stückweit gegen das System gestellt. Apropos Laden ausräumen. Ich habe unzählige Aufnahmen gesehen, wie ihr einen Supermarkt zerelegt um dann für den Eigenverzehr fleißig Nestlé, Unilever und Co. Produkte klaut. Verpisst euch ihr Heuchler!

Soll ich euch einmal verraten, warum das eine Prozent so mächtig ist und wir nicht? Weil sie über Generationen hinweg (für sich) kluge Entscheidungen getroffen haben. Denn das System stürzt man in der Regel nicht mit Krawalle sondern mit Lobbyarbeit. Wenn man ein System mit Gewalt ändern möchte, wie es Diktatoren und Despoten machen, dann sollte man entweder das Militär oder zumindest die Polizei an seiner Seite haben. Aber niemals macht man sich die Finger selber schmutzig. Und das haben die Reichen und Mächtigen einfach verstanden.

Während die bösen Kapitalisten den Politikern ständig ihre Interessen ins Ohr flüstern, zündet ihr eure Nachbarn an. Ganz großes Kino. Wann seid ihr zuletzt mit eurem Bürgermeister, Landtagsabgeordneten oder Bundestagsabgeordneten auf ein Bier zusammengesessen um über deine Interessen zu sprechen? Oder zumindest jemand, der deine Interessen versucht zu vertreten? Vermutlich nie.

Gewalt wird euch nie zum Ziel bringen. Vor allem nicht in einem Rechtsstaat, den es zu verteidigen gilt. Auch wenn man sich manchmal hilflos im System fühlt. Aber man kann auch die Regeln nutzen um die Regeln zu ändern. Wir leben in einem Rechtsstaat und die jetzt böse Polizei (dessen Maßnahmen ich auch kritisch sehe, jetzt aber wegen euch Arschlöchern nicht mehr diskutiert wird) ist eigentlich dafür da, den Rechtsstaat, auf den (noch!) jeder Einfluss nehmen kann, zu verteidigen. Hey, es gibt sehr viele Orte auf der Welt in dem Nachts einfach mal deine Familie ausgelöscht wird und keiner kommt, wenn du die 110 wählst.

Aber vielleicht wollt ihr die Welt gar nicht zu einem besseren Ort machen. Sondern einfach durch Papi finanziert geile Bilder für Instagram und Snapchat zu produzieren. Aber hey dann fahrt doch lieber nach Syrien oder stellt euch Boko Haram entgegen. Oder sagt mal in einer rechten Hooligan Bar „Hallo“ zu den Leuten. Aber lol Autos anzünden. Ganz großes Kino. Und vor allem macht das nicht unter dem Deckmantel der Systemkritik.

Wenn ihr die Welt „besser“ machen wollt, dann handelt auch so. Konsumiert gegen das System. Betreibt bei einer NGO positive Lobby-Arbeit aber verschafft doch bitte unseren Hardlinern wie allen Innenministern keine Steilvorlage für noch mehr demokratiefeindliche Maßnahmen.

Ein Wort möchte ich auch noch über die Hamburger Politiker verlieren. In einer Stadt, die von der ach so volksnahen SPD und Grünen geführt wird. In der mehrheitlich ein Event wie Olympia abgelehnt wird so einen Gipfel zu veranstalten ist alles andere als demokratisch legitimiert. In der Opposition immer die große Klappe haben, aber an der Macht die gleichen Heuchler sein. Ebenfalls ganz großes Kino!

Bildquelle Titelbild: Youtube

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

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