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US-Verbraucherschutz verbietet „Antibakterielle Seife“

Viele Krankheiten werden durch mangelnde Hygiene hervorgerufen. Wir Europäer haben durch die Einführung zahlreicher hygienischer Mindeststandards fast alle Infektionskrankheiten, die durch unzureichende Hygiene verursacht werden, ausgerottet. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass mit diesen Produkten viel Geld verdient und mit der Angst der Menschen gespielt wird.

haende_waschen_normale_seifeSo gibt es am Markt zahlreiche Produkte, die damit werben 99,9% der Keime zu vernichten. Natürlich werden die Ergebnisse wie so oft für die Werbung beschönigt. Hier macht ausgerechnet der Verbraucherschutz aus den USA den Unternehmen ein Strich durch die Rechnung.

Anfang September hat  die U.S FOOD & DRUG Administration (FDA) auf ihrer Homepage offiziell bekanntgegeben, dass Seifen nicht mehr mit der Bezeichnung „antibakteriell“ oder „antimikrobiell“ werben dürfen.

Seifen dürfen nicht mehr mit „antibakteriell“ oder „antimikrobiell“ werben

Der Grund für diesen Schritt geht auf das Jahr 2013 zurück. Dort forderte die FDA die Hersteller auf, nachzuweisen, dass antibakterielle Produkte effektiver sind als herkömmliche Seifen. Dies ist der Privatwirtschaft nicht gelungen und so ist das Verbot die richtige Konsequenz.

Der Verbraucher denkt, dass antibakterielle Produkte effektiver bei der Bekämpfung von Keimen sind. Wir haben allerdings keine wissenschaftliche Belege dafür, dass dies besser sei als das Waschen mit Wasser und Seife. – Janet Woodcock, Direktorin der FDA

Die Verwendung von antibakterieller Seife birgt sogar gefahren. So können die chemischen Inhaltsstoffe die haut schädigen oder die Keime resistent gegen das Reinigungsmittel machen. Deshalb wurden zusätzlich noch 19 chemische Inhaltsstoffe von der FDA verboten.

Keinesfalls möchten die Verbraucherschützer, dass sich die Menschen nicht mehr die Hände waschen. Es soll lediglich verhindert werden, dass der Kunde mit beschönigten Bezeichnungen in die Irre getrieben wird.

Was bedeutet das Verbot für die Umwelt?

Das Verbot ist auch ein wichtiger Schritt für die Umwelt. So steigt die Belastung des Abwassers durch übermäßigen Gebrauch von Reinigungsmitteln stetig. Dadurch, dass in diesen antibakteriellen Produkten verschiedenste Chemikalien vorkommen, ist es für Kläranlagen auch eine Mammutaufgabe, diese wieder herauszufiltern. Das heißt, es wird mehr Energie benötigt, um das Wasser wieder sauber zu bekommen. Außerdem ist es nicht immer möglich, alle Schadstoffe herauszuklären.

Eine herkömmliche Seife besteht lediglich aus pflanzlichen Stoffen und basiert meistens auf Citrus-Basis um Keime & Erreger zu töten. Außerdem ist eine Seife ein wunderbares Produkt, das ökologisch und fair produziert werden kann.

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Fair hergestellte Seife aus pflanzlichen Rohstoffen im Onlineshop von GEPA

Fair hergestellte Seife aus pflanzlichen Rohstoffen im Onlineshop von GEPA

So sind auch die Produkte von unserem Partner GEPAad nur aus nachwachsenden Rohstoffen und gut abbaubar für die Umwelt. Es gibt natürlich noch mehr Hersteller, die ein Augenmerk darauf legen. Der größte deutsche Hersteller ist Froschad.

In Deutschland oder Europa gibt es dafür noch keine Vorschrift. Ihr wisst jetzt aber, dass ihr euch getrost mit einer „normalen Seife“ bedenkenlos waschen könnt und sie genauso gut reinigt wie die chemischen Bomben.

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

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