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Wie man eine Welt ohne Abholzung realisieren kann

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Das heute vorgestellte Projekt nennt sich Forest 500 und ist eine Liste von 500 global wichtigen Institutionen, die zusammen die Abholzung von Wald aus der Zuliefererkette der weltweiten Wirtschaft entfernen könnten.

Die 500 Institutionen gliedern sich in: 50 Wirtschaftsräume (z.b. einzelne Länder oder die EU), 250 global agierende Firmen, die Produkte herstellen, die direkt oder indirekt etwas mit Abholzung von Wald zu tun haben (also auch Lederherstellung, Nahrungsmittelproduktion etc.), 150 Investorengruppen und Banken und 50 Anderen (Entwicklungsbanken, UN Organisationen, Label wie das FSC und einige weitere).

Diese Institutionen werden allerdings nicht nur gelistet, sondern auch mit festgelegten Standards bemessen. Dieses Ergebnis wird dann in Punkten von 0 bis 5 angegeben. Das ermöglicht dann genauere Analysen über den Fortschritt zu einer Welt ohne Abholzung. Bei der letzten Analyse kam zum Beispiel raus: Nur 7% der gelisteten Unternehmen haben eine (netto) 0 Abholzungspolitik eingeführt als Ziel ihres Unternehmens. (Man beachte die gelisteten Unternehmen sind die mit wahrscheinlich dem weltweit größten Einfluss auf die Abholzung). Übrigens: Man kann die Listen auch sortieren und sich so z.b. nur die Unternehmen aus Deutschland anzeigen lassen. Traurigerweise erhält hier kein Unternehmen die volle Punktzahl, und falls sie demnächst planen bei Deichmann einzukaufen, fragen sie doch mal, wieso Deichmann nur 1 von 5 möglichen Punkten erreicht. Der durchschnittlich erreichte Wert aller Unternehmen ist übrigens 29% (Ungefähr 1,5 von 5 Punkten).

Ebenfalls schade, aber nicht verwunderlich, ist dass in der Kategorie Investoren und Banken über 33% nur 0 von 5 Punkten (also die schlechtmöglichste Wertung) erhalten haben. Wieder ca. 33% erhalten nur 1 von 5 Punkten.

Ein weiteres ähnliches Projekt ist Supply-Change, bei diesem Projekt werden nur Unternehmen gelistet, mit ihren selbst gesteckten Zielen und einer Analyse wie weit diese Ziele erreicht wurden (ein Verlauf über mehrere Jahre, wenn genügend Daten vorhanden sind wird ebenfalls angeboten). Somit kann man sich von den Unternehmen, bei denen man kauft mal ein Bild machen und sehen, ob diese den Umweltschutz ernst nehmen oder nicht. Dann kann man auch mal nett nachfragen, wieso das ganze so lange dauert. Zusätzlich gibt es auf dieser Seite noch genauere Informationen über den Umfang des Handels mit Palmöl, Soja, Holz und Fleisch.

Mit diesen neuen Projekten ist es nun viel einfacher möglich für Journalisten, Aktivisten und dem normalen Verbraucher, zu sehen wie sehr Unternehmen und andere Institutionen den Umweltschutz ernst nehmen. Mit ein wenig Druck werden auch die letzten in dieser Liste hoffentlich bald ein wenig mehr für die Umwelt tun. Wir empfehlen also ruhig mal bei den Unternehmen nachzufragen und diese Listen an die Unternehmen zu schicken. Wenn die Listen etwas verbreitet werden, steigt auch der Druck etwas zu unternehmen.

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