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Die größte Lobbyaktion der Mennscheitsgeschichte

Noch können die Gletscher
gerettet werden.

Um 22:30 Uhr erreichte mich eine interessante Email der Petitionsplattform und Organisation Avaaz. Schon zahlreiche Petitionen konnte dieser Zusammenschluss von Menschen, die für gemeinsame Ziele kämpfen, erfolgreich durchführen. Durch Avaaz ist die Welt ein wenig transparenter, fairer und schöner geworden. Jetzt haben sie das größte Ziel seit ihrer Gründung vor Augen: Die Rettung der Welt in nur 30 Monaten.

Wie das geschehen soll? Durch Ihre Hilfe und ganz viel Lobbyarbeit! Lobbyarbeit? darunter versteht man ja meist nichts Gutes, in diesem Fall aber schon. In 30 Monaten, also im Jahr 2015, soll in Paris ein neues Klimaabkommen unterzeichnet werden und es kann davon ausgegangen werden, dass es die üblichen Verdächtigen wieder abschwächen oder blockieren wollen.

Deshalb muss in den nächsten 30 Monaten hart daran gearbeitet werden, die politischen Entscheider für einen Kurswechsel zu überzeugen. Hier hat Avaaz ambitionierte Ziele und benötigt dafür finanzielle Unterstützung:
    1. Politisch werden: Klimaschützer wählen  — 5 entscheidende Länder halten in den nächsten 30 Monaten Wahlen ab. Sorgen wir dafür, dass die richtigen Kandidaten die richtigen Mandate gewinnen. Avaaz ist eine der einzigen großen, weltweit agierenden Advocacy-Organisationen, die politisch aktiv sein können. Und da dieser Kampf auf politischer Ebene entschieden wird, könnte es zeitweise so sein, dass nur wir oder die Ölkonzerne entscheiden, wem unsere Politiker zuhören.
      2. Hollande zum Helden machen — Der französische Präsident François Hollande wird beim Klimagipfel in Paris den Vorsitz haben. Dies ist eine einflussreiche Position und wir müssen sämtliche Taktiken und Wege ausprobieren — über seine Freunde und Familie, seinen politischen Wahlkreis und seine politischen Berater — um ihn zu dem Helden zu machen, den wir für ein erfolgreiches Gipfeltreffen brauchen.
        3. Unsere Aktivitäten hochschrauben — Das Ausmaß dieser Krise erfordert Maßnahmen, die über die normale Kampagnenarbeit hinausgehen. Es ist Zeit für starke, direkte, friedliche Aktionen, die die Fantasie der Bürger wecken, moralische Dringlichkeit vermitteln und Menschen zum Handeln anregen. So ähnlich wie die Occupy-Bewegung, zum Beispiel.
          4. Keine Chance den Widersachern — Milliardäre wie die Koch-Brüder und ihre Ölfirmen sind die größten Widersacher im Klimawandel. Sie finanzieren “Schrott-Wissenschaft” um uns zu verwirren, geben Millionen für irreführende PR-Maßnahmen aus und erkaufen sich dabei die Gunst zahlreicher Politiker. Wir müssen unter anderem durch Enthüllungsjournalismus ihre unverantwortlichen Aktivitäten aufdecken und ihnen entgegenwirken.
            5. Den Deal definieren — Selbst angesichts einer weltweiten Katastrophe können 195 in einem Raum versammelte Regierungen schlichtweg inkompetent sein. Wir müssen in qualitativ hochwertige politische Beratung investieren, um einfallsreiche Strategien, Mechanismen und durchdachte Kompromisse zu entwickeln. So können wir dafür sorgen, dass bei Beginn des Gipfeltreffens eine kritische Anzahl an Entscheidungsträgern dem Deal bereits zugestimmt hat und dass niemand behaupten kann, es gäbe keine guten Lösungen.

          Ab 10.000 neuen Unterstützern, die mindestens 1€ die Woche, also 120€ bis Paris spenden, wird die Aktion ins Leben gerufen. Jetzt, knapp zwei Stunden nach der Email sind es schon 9.868 Leute, die die Aktion unterstützen. Also ist es quasi nicht mehr Nötig für die Aktion Werbung zu betreiben, aber ich finde sie so gut, dass ich sie euch einfach präsentieren musste.

          30 Monate, also mehr als zwei Jahre Zeit ist auch ein realistisches Fenster um das ambitionierte Ziel zu erreichen.

          Ich bin gespannt, was Avaaz in der Zwischenzeit alles erreichen wird und werde euch, wenn es mir möglich ist auch davon berichten. Wer die Aktion noch wie ich mit einem Euro pro Woche unterstützen möchte, findet hier den Aktionslink:
          https://secure.avaaz.org/de/30_months_d_nd_123/?dty

          Robert

          Robert

          Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
          Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

          Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

          Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
          Robert

          9 Gedanken zu „Die größte Lobbyaktion der Mennscheitsgeschichte

          1. Bei Oro Verde ist dein Geld besser aufgehoben.

            Avaaz bekommt von mir null Unterstützung solange da jeder Faker unterschreiben kann.

          2. Ich finde es Super das es Leute wie dich gibt, die durch so einfache ihnen zur Verfügung stehende Mittel, anderen Helfen!
            Erzählen kann man viel, aber hey du machst auch was. Find ich Klasse

            Bin gespannt wie gut es klappt!

          3. Da hat sich aber Avaaz was richtig großes vorgenommen. Leider bleiben und sind die meisten Menschen sehr passiv, die tun nichts wahrscheinlich solange bis die davon selber hart betroffen sind.

            Das Problem bei Avaaz oder epetitionen.bundestag ist man weiß am Ende nicht was aus der Petition geworden ist. Ob es ein Erfolg erzielen konnte usw. Ich habe an mehreren Petitionen teilgenommen, aber habe nach Monaten/Jahr keine Informationen was jetzt genau daraus wurde. Sowas würde ich mir grungsätzlich wünschen.

            Ich hoffe das beste, aber ahne nicht viel positives.

            Gruß

          4. @Blockhaus

            ja, so ging es mir leider auch schon viel zu oft. Man macht bei einer Petition mit, man bekommt anfangs auch einige Infos, aber mit der Zeit scheint sich das meiste zu verlaufen…

          5. @ Fiona ja man muss sich leider selber im Netz dann immer wieder informieren. An sich ist die Benachrichtigung nach bestimmter Zeitfenster eigentlich kein Problem aber die haben es leider nicht auf der Plattform. Sonst könnte man sowas auch gut automatisieren und vor allem die Menschen würde es dazu bringen mehr Engagement zu zeigen.

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