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Ist China noch zu retten?

Bild: bildaspekt.de / pixelio.de

Bis vor wenigen Tagen wurde die Luftverschmutzung in Chinas Hauptstadt Peking noch verleumdet. Jetzt allerdings ist sie allgegenwärtig. Peking leidet unter noch nie dagewesenen Smog  Auch in vielen anderen Großstädten im Land der aufgehenden Sonne ist die Hand vor Augen kaum noch zu sehen.

Es scheint als würde China für ihr Wirtschaftswachstum, aufgebaut auf Ausbeutung von Mensch und Natur, Tribut zahlen müssen. Der fehlende Wind ist jedoch kurzfristig das einzige Problem. Doch es zeigt deutlich auf, wie sehr die Industrie der Weltwirtschaftsmacht die Luft verpestet.

Um dem Smog Herr zu werden wurden einige drastische Maßnahmen ergriffen. Diese sind leider nur von kurzfristiger Natur. In 58 Firmen wurde der Betrieb komplett eingestellt. 41 andere energieintensive Firmen, wie Zementfabriken haben ihren Schadstoffausstoß um 30% zurückgefahren. Geschäftsfahrzeuge wurden ebenfalls zu 30% stillgelegt. Der private Verkehr geht allerdings normal weiter.

Die Bevölkerung hortet derweil Lufthygieneartikel aller Art. Sei es elektrische Luftreiniger oder spezielle Feinstaubmasken. Solche Utensilien sind gerade der Verkaufsschlager in den Millionenmetropolen.

Dabei müssten dringend langfristige Maßnahmen ergriffen werden um eine nachhaltige Verbesserung der Luftqualität zu erreichen. Greenpeace schlägt zum Beispiel folgende Schritte vor, die allesamt keinesfalls utopisch sind:

  • China braucht eine Energiewende. 2/3 des Energiebedarfs wird durch schmutzige Braunkohlekraftwerke gedeckt.
  • In den Städten vermehrt auf Elektrofahrzeuge aus erneuerbaren Energien setzten.
  • Verschärfte Schadstoffgrenzwerte für energieintensive Unternehmen, die in der Nähe von Wohnsiedlungen gebaut sind.
  • Bei der Stadtplanung sogenanntes „Urban planing“ berücksichtigen. D.h genügend Grünflächen einplanen
  • Umweltbelange bei Großprojekte mit einbeziehen.
  • Außerdem dürfen wir aus Europa unsere Umweltprobleme nicht günstig nach China auslagern
 Die Vorschläge habe ich noch teilweise nach bestem Wissen und Gewissen erweitert
Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

6 Gedanken zu „Ist China noch zu retten?

  1. Habe nur wenig Hoffnung, dass sich dort in naher Zukunft etwas ändern wird.
    Ich frage mich, wie sich das auf den Rest der Wlt (ökologisch) auswirkt….

  2. Das verhalten in China wird sich sehr negativ auf den Rest der Welt auswirken. Wenn man dann auch noch sieht, wie Amerika, Indien und viele andere Länder mit der Umwelt umgehen siehts echt düster aus…

  3. China befindet sich im Wandel, und wie auch wir vor 50 bis 100 jahren noch ganz anders auf unsere umwelt geschaut haben, so tun es die Chinesen jetzt auch. Aber auch dort igibt es einen rasanten fortschritt und immer mehr Menschen mit umweltbewußtsein, so dass man gespannt sein kann, wie China demnächst zu diesem Thema stehen wird.

  4. Es gibt sie, die Leute mit Umweltbewusstsein in China, allerdings ist dies erst eine langsam wachsende Menge an Menschen mit Verstand. In naher Zukunft wird sich wohl kaum etwas änder, auflange Sicht ist dies jedoch durchaus möglich. Vor allem dann, wenn die Regierung einsieht, das ein Streben nach Macht und Geld nicht immer das oberste Ziel sein sollte…

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