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Ein Kampf verloren – die Nächsten gewinnen!

Auch die Ureinwohner
sind vom Yasuni-Projekt
betroffen
Bild: Julia Rubinic

Der Kampf um den Yasuni-Nationalpark scheint verloren. Der Aufruf hunderttausender Menschen, blieb beim Haushaltsausschuss der Bundesregierung ungehört. Deutschland wird kein Geld für den Rettungsfond zur Verfügung stellen. Damit ist die bisher einzigartige Aktion, den atemberaubenden Regenwald vor der Rodung wegen Ölgewinnung zu verschonen, gescheitert.

Doch dass es sich lohnt zu kämpfen, zeigten letzten Monat die Ureinwohner in Bolivien, die erfolgreich eine Straße mitten durch den Amazonas-Regenwald verhindert haben. Auch gab es kürzlich einen Teilerfolg im Nationalpark Sri Lanka. Dort zieht sich der Hersteller „Dole“ nach internationalem Protest zurück.

Aus diesem Anlass möchten wir Ihnen die aktuellsten Petitionen (vor allem von Rettet den Regenwald e.V) vorstellen und hoffen, dass Sie daran teilnehmen, wenn Sie es für sinnvoll erachten.

Den Mabira-Regenwald in Uganda retten:

Für Zuckerrohrplantagen möchte die Regierung von Uganda insgesamt über 7.000 Hektar Wald verkaufen. Doch der Wald steht seit 1932 unter Schutz und das nicht zu unrecht. Viele seltene Tierarten werden von ihm beheimatet. Die Abholzung begründet der Präsident durch „Zuckerknappheit“.
Fordern Sie jetzt den Präsidenten auf, diese Pläne zu verwerfen und erhöhen Sie den internationalen Druck.

Zur Protestaktion

Stoppen Sie die Häutung von Waranen:

Der Waran hat es nicht verdient
gequält zu werden.
Bild: Olexandr Topchylo

Warane sind fast schon majestätische Tiere. Sie gelten als größte lebende Echsenart. In Indonesien werden diese Tiere für Luxusartikel so gar nicht majestätisch behandelt.

In Säcken, teils mit offenen Wunden und Knochenbrüchen werden sie zur Tötungsfabrik geschafft. Dort endet die Qual aber nicht schnellstmöglich, sondern sie werden mitten in der Hitze gelagert, bis genug Tiere eingetroffen sind. Erst dann wird mit dem Häuten angefangen. Dass das auch nicht spaßig ist, so ganz ohne Betäubung, brauche ich Ihnen denke ich nicht erzählen.

Angesichts dessen, dass Produkte von den Abnehmern Gucci, Hermès, Cartier einige tausend Euro kosten, ist es ein Hohn, dass ausgerechnet hier gespart wird.

Fordern Sie deshalb die Hersteller dazu auf, optisch nicht zu unterscheidende Alternativen für die Produktion der Produkte zu verwenden und so den Waran zu schützen.

Zur Protestaktion

Kennzeichnung oder Einfuhrverbot von regenwaldzerstörenden Produkten

Auf E-Petition (Petitionsseite des Deutschen Bundestags) habe ich eine Petition gefunden, die eine Kennzeichnungspflicht für Produkte, die den Regenwald schaden gefunden.
Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass sie die erforderlichen 50.000 Unterschriften erreicht, damit es einen Ausschuss gibt, aber der Petitionsausschuss führt trotzdem ausführliche Statistiken darüber, welche Petitionen „beliebt“ sind und welche nicht. Dadurch wird intern auch die politische Stimmung im Volk gemessen und vielleicht ist die Petition ja das Zündlein an der Waage.

Wir haben ja selbst schon öfters kritisiert, dass Umweltsiegel undurchsichtig sind und man drauf schreiben kann was man möchte. Versuchen Sie z.B mal Grillkohle zu finden, für die kein Tropenwald zerstört wurde. Sie werden sich schwer tun.

Deshalb kann es nicht schaden, auch hier seinen „Otto zu setzen“.

Zur E-Petition

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

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