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Google und sein Energieverbrauch

Kraftwerk, Energie, Stromproduktion
Nicht nur ein Kraftwerk
wird benötigt um Googles
Energiehunger zu stillen

Bild: aboutpixel.de / N N

3-4 Watt kostet eine Suchanfragebei Google. Dieser vermeintliche Fakt hält sich seit sehr langer Zeit hartnäckig im Internet, anfangs hieß es sogar 11 Watt. Auch wir haben diese Zahl mal für einen Blogeintrag verwendet. Der Grund ist ganz einfach: Man hat keine anderen Angaben gefunden, als diese grobe Schätzung.

Dies hat Google wohl dazu veranlasst endlich mal ein paar brauchbare Zahlen zu veröffentlichen. Die erste Zahl soll das oben aufgeführte Gerücht aus der Welt schaffen. So verbraucht eine Googleabfrage laut dem Weltkonzern nur 1 Kilojoule, also 1000 Wattsekunden, was bedeutet, dass 100 Suchafragen ca. 0,03 kWh benötigen. Dieser Wert bleibt auch relativ konstant, obwohl der Suchindex immer mehr zunimmt, aber die ständigen Modernisierungen der Serverfarmen wirken dem entgegen.

Der Gesamtenergieverbrauch von Google liegt somit bei stolzen 2,26 Terawattstunden. Das Entspricht 1/1000stel der jährlich produzierten Menge an Strom in allen Kraftwerken der Erde. Doch Google sieht sich trotzdem als Vorreiter was den Umweltschutz anbelangt. So rechnen sie in ihrem Report vor, dass eine verschickte Flasche Rotwein, so viel CO2 ausstößt wie ein Jahr lang die Verwendung von Google-Mail.

Für mich ist das Beispiel ein wenig unglücklich gewählt, zum einen kann ich keinen Wein per Email verschicken und zum anderen wurde in die Rechnung auch die gesamte Produktion des Weines mit einberechnet. Natürlich kann die richtige Verwendung von Emails auch Energie sparen, z.B durch geringeren Papierverbrauch oder das Entfallen der Transportanstrengungen. Aber negative Nebenerscheinungen wie Spam verbrauchen auch Unmengen an Energie.

Ein Viertel der eingesetzten Energie kommt jedoch aus Ökostrom, was lobenswert ist. Dieser Wert ist natürlich noch steigerbar, dafür investiert Google auch fleißig in erneuerbaren Energien.
Weitere Maßnahmen um den ökologischen Fußabdrucks des Milliardenkonzerns zu senken sind geplant. So soll in neue Gebäudedämmung investiert werden und die Mitarbeiter sollen zukünftig die Chance haben, umweltfreundlicher in die Arbeit zu kommen, wie z.B mit Shuttlebussen.

In einer Welt, die immer mehr technologisiert wird, ist es wichtig, dass sich vor allem der Branchenprimus für ein grüneres Image bemüht. Die Motive dahinter sind da eher zweitrangig. Wir geben Google per Ferndiagnose eine 3+ auf ihre Umweltbemühungen und hoffen, die Note in den kommenden Jahre nach unten korrigieren zu können.

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Hier findet Ihr weitere Fakten zu Google

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

4 Gedanken zu „Google und sein Energieverbrauch

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