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Die Yasuní Initiative braucht weiterhin Aufmerksamkeit

Im Yasuni-Nationalpark leben
allerhand Arten.
Bild: OroVerde

Es hat meines Wissens noch nie ein vergleichbares Projekt gegeben und genau deshalb ist es so interessant. Die Ecuadorianische Regierung, dessen Staatshaushalt immerhin zu 60% durch Ölförderungen finanziert wird, möchte auf die Förderung von Öl mitten im artenreichsten Regenwald der Welt, dem Yasuni-Nationalpark verzichten, wenn sie dafür Ausgleichszahlungen bekommt.

Das Thema ist zwar schon recht ordentlich medial vertreten, doch meist nur in Medien, die sowieso die eher Umwelt interessierten Menschen erreichen, bzw. Leute mit einem großen Interessenspektrum. In den Massenmedien ist davon leider wenig zu finden.
Doch das Projekt bietet sehr viel Diskussionsstoff, dass es wert wäre z.B in einem Format wie Günther Jauchs neue Sendung in den öffentlich Rechtlichen zu diskutieren und so auch den Regenwald-Schutz mal wieder in den Fokus zu rücken.

Dirk Niebel, der derzeitige Entwicklungsminister hat folgende Aussage getätigt:

Das wär im Prinzip nicht anders, als würden wir in Somalia Piraten dafür finanzieren, das sie keine Schiffe entführen. Wenn man anfängt für ‚Unterlassen‘ zu zahlen, bedeutet das, dass große Gasfelder in den peruanischen Anden auch von uns finanziert werden müssten, obwohl sie gar nicht technisch ausgebeutet werden können. Hier öffnen wir die Büchse der Pandora und dazu bin ich nicht bereit (Quelle)

Das ist natürlich eine legitime und auch nachvollziehbare Aussage. Aber so einfach ist die Angelegenheit meiner Meinung nach dann doch nicht. Staaten wie Ecuador leben hauptsächlich von solchen Einnahmen. Nicht jeder Staat hat die Möglichkeit eine große Industrienation zu werden und das ist auch gut so. Würde jeder so leben, wie wir, wäre es niemals möglich dass so viele Menschen (aktuell ca. 7 MRD) auf unserem schönen Planeten leben könnten.
In einem anderen Blogeintrag habe ich schon geschrieben, dass es naiv wäre, wenn wir hier im reichen Europa  von anderen Staaten verlangen, auf Wohlstand zu verzichten, bloß damit wir ein reines Gewissen haben, dass der Regenwald gerettet wird.
Natürlich wäre es schön, wenn Ecuador und andere Staaten den Regenwald schätzen würden und gar nicht auf die Idee kommen würden ihn zu zerstören, aber leider gilt auch hier der Spruch „Geld regiert die Welt“ und Ecuador ist in diesem Fall ja bereit, auf 50% der Einnahmen zu verzichten und die Ausgleichszahlungen für nachhaltige Projekte zu finanzieren.
Man müsste jeden Fall einzeln diskutieren, aber in diesem speziellen Szenario finde ich dass die ecuadorianische Regierung sehr vernünftig handelt, deshalb wird das Ganze auch von der UN unterstützt. Es wäre wirklich schade, wenn man diese Chance verstreichen lässt und wenn das Ganze nur dazu dient, um den Regenwald mal wieder in den Fokus zu rücken.
Ich werde im Laufe der Woche mal ein paar Emails an die großen Fernsehsender und Zeitungen verfassen mit der Bitte das Thema einmal aufzugreifen. Vielleicht hilft es was und eventuell machen es mir ja ein paar Leute nach 😉
Wer es noch nicht gemacht hat, kann auch gerne noch die Petition unterschreiben, die die Bundesregierung dazu auffordert, sich bei dem Projekt zu beteiligen.

Beitragssponsor:
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Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

Ein Gedanke zu „Die Yasuní Initiative braucht weiterhin Aufmerksamkeit

  1. Folgende Email ging an diese Emailadressen raus:

    internet@superrtl.de, zuschauerservice.k1@kabel1.de, satinfo@sat1.de, mail@vox.de, zuschauerservice@prosieben.de, zuschauerredaktion@das-erste.de, zuschauerredaktion@rtl2.de, zuschauerservice@zdf.de, info@3sat.de, servicecenter@orf.at,

    Text:
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es passiert schon seit längerem etwas sehr interessantes im Thema Regenwald-Schutz und leider findet es meiner Meinung nach nicht das mediale Interesse, dass es verdient hat.
    Ecuador ist bereit, auf Ölförderungen im Yasuni-Nationalpark zu verzichten, wenn sie dafür Ausgleichszahlungen in Höhe von 50% der Summe, die sie durch die Ölförderung verdient hätten, bekommen. Dieses Geld würden sie aber für nachhaltige Investitionen ausgeben.
    Das ist das erste Projekt dieser Art, welches es jemals gegeben hat. Ich finde das durchaus für diskussionswürdig, denn es könnte große Auswirkungen auf die zukünftige internationale Umweltpolitik haben.
    Ich würde mich freuen, wenn Sie einen objektiven Beitrag in Ihren Nachrichten oder anderen Magazinen darüber veröffentlichen würden. Sollten Sie weitere Fragen dazu haben, werde ich mein Bestes geben, diese zu beantworten bzw. behilflich zu sein.
    Hier noch ein paar Links, damit Sie sich einen kurzen Überblick über das Thema verschaffen können:
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16880
    http://www.taz.de/Debatte-Die-Yasuni-Initiative/!78754/
    http://www.taz.de/Ministerin-ueber-Yasun-Park-in-Ecuador/!78448/
    http://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/9506-neue-hoffnung-fuer-yasuni
    http://www.blog2help.com/2011/09/die-yasuni-initiative-braucht-weiterhin.html

    Mit umweltfreundlichen Grüßen
    Robert Fischer
    http://www.Blog2Help.com

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