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Containern – Ein Protest gegen die Verschwendung?

Müll, Müllcontainer, Container, Containern, Dumpster
In solchen Müllcontainern
landen viele Lebensmittel

Bild: Gabi Schoenemann / pixelio.de

Vor kurzem bin ich durch ein Youtube-Video auf die Webseite Dumpstern.de gekommen auf der es hauptsächlich ums Containern geht. Ich habe schon öfters davon gelesen oder gehört, aber so richtig Gedanken habe ich mir ehrlich gesagt bis Dato nicht darüber gemacht. Das soll sich jetzt ändern.

Was bedeutet Containern?
Unter Containern versteht man das Suchen und Entwenden von genießbaren Lebensmitteln aus Abfallcontainern. 
Wir leben in einer Überflussgesellschaft und das hat einen hohen Preis. Damit ständig alle Lebensmittel, die der Kunde wünscht verfügbar sind, disponiert ein Supermarkt meistens zu hoch und muss deshalb extrem viele Lebensmittel wegschmeißen, weil sie nicht verkauft wurden oder weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, es aber sonst noch gut wäre. 
Die Motivation dahinter:
Es kann die vielseitigsten Gründe haben, warum sich Leute meistens nachts auf die Jagd nach verwertbaren in Müllcontainern machen. Die einen machen es, weil sie zu wenig Geld haben und so die Haushaltskasse entlasten wollen, wieder andere gehen gerne auf Jagd, mögen den Nervenkitzel, dass man jederzeit erwischt werden kann. Die Meisten aber machen das Ganze wahrscheinlich aus Prinzip und Protest, denn wieso sollte man all die guten Dinge wegwerfen, während ein großer Teil der Erde hunger leidet?
Rechtliche bedenken:

Man möge meinen, Müll ist Müll und darf mitgenommen werden. Aber so einfach ist das nicht. In Deutschland ist Containern ebenso verboten wie Sperrmüll mitzunehmen, so paradox das klingen mag. Aber in den meisten Fällen rückt die Polizei nicht mal mehr aus, wenn jemand den Notruf wegen einen Containerer ruft. 
Ich bin kein Jurist, aber es ist wohl Diebstahl, weil der Müll solange er nicht abgeholt ist noch dem Supermarkt gehört und wenn er abgeholt wird, gehört er dem Versorgungsunternehmen. Wenn der Container mit einem Zaun abgeschlossen ist, ist es Hausfriedensbruch, wenn man sich Zugang zu diesem verschafft.
Lösungsvorschläge

Wenn die Supermärkte möchten, könnten Sie etwas gegen die Lebensmittelverschwendung machen. Zum einen, nicht im Überfluss einkaufen. Wenn ein Produkt weg ist, ist es halt weg und es gibt es erst morgen wieder, daran wird keiner sterben, auch wenn es ärgerlich ist, wenn man nicht sein Lieblingsprodukt bekommt.
Dann gibt es noch so Projekte wie die Tafel. Nicht mehr gebrauchte Lebensmittel können von dieser Organisation abgeholt werden. Diese verteilen sie dann an bedürftige Personen. In einigen Städten wird das sehr erfolgreich Praktiziert. Aber ein Händler hat dabei halt auch immer Angst, dass ihn deswegen Kunden verloren gehen, weil sie sich ihre Lebensmittel umsonst, bzw. stark vergünstigt von der Tafel holen.
Eine einfache Lösung für Supermärkte wäre, die Sachen bevor sie weggeworfen werden stark zu reduzieren, aber meist fehlt dafür das Personal und ist wohl auch in der Firmenphilosophie der meisten Unternehmen nicht vorgesehen.

Tastethewaste ist übrigens ab 08.09.11 im Kino zu sehen
Ich persönlich habe großen Respekt vor Leute die Containern und finde das Ganze sehr faszinierend. Jedoch bin ich selbst zu ein großer Schisshase um das selbst zu machen und ehrlich gesagt auch zu bequem. Ich mach lieber im Internet auf Missstände aufmerksam. Jedoch wäre es toll, wenn solche Themen mehr in den Fokus geraten, denn ohne Druck wird sich die Politik der Supermärkte nie ändern.
Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

Ein Gedanke zu „Containern – Ein Protest gegen die Verschwendung?

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