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Wie mit Elfenbeinhandel umgehen?

Hier verbrennt Elfenbein im
Wert von 110 Mio US$
Bild: WWF

Umweltschützer reagieren bei vielen Fragen meist sehr zurückhaltend und fordern schnell strikte Verbote, da es die einzige Alternative sei. So auch beim Elfenbeinhandel. So erfahre ich bei einem Interview, dass bei einem kompletten Verbot des Elfenbeinhandels die Preise sinken werden. Was für mich als wirtschaftlich affinen Menschen totaler Quatsch ist.

Versetzen wir uns mal in die Lage eines Landes, indem es Elefanten gibt. Zum Beispiel Namibia, dort verdient ein Einwhoner durchschnittlich 3.584$ im Jahr (lt. Wikipedia). Es hat eine Staatsverschuldung von 1,4 MRD $ (15% vom Bruttoinlandsprodukt) und ihre Haupteinnahmequelle ist der Rohstoffabbau.

Um an Geld zu kommen, wird diesem Land und seiner Bevölkerung der Umwelt- und Artenschutz in der Regel recht herzlich egal sein, wenn es darum geht, eigenen Wohlstand zu generieren. Also brauchen sie einen wirtschaftlichen Anreiz, ihre Elefanten zu schützen. Dafür gibt es wenige Möglichkeiten, wie z.B Tourismus. Dieser kann aber auch nicht so intensiv wahrgenommen werden, da man die Tiere ja auch nicht groß stören sollte, da dass wiederum schlechte Auswirkung auf derene Lebensräume und Fortpflanzung hätte.

Jagen für den Artenschutz

Bei meiner Recherche zu diesem Thema bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der einen aber in eine moralische Zwickmühle bringt.  Die Idee ist, der Bevölkerung Anreize zu schaffen, auf die Tiere zu achten. So dürfte ein Dorf, z.B eine gewisse Quote von Tieren erledigen und das Geld aus dem Handel behalten (Fell, Fleisch etc..), im Gegensatz dazu müssen sie auf den Lebensraum der Tiere achten und sich um sie kümmern. So haben illigale Jäger keinen Rückhalt mehr von der Bevölkerung und bringen sich selbst aktiv in die Gemeinde ein, um einen Stück vom Kuchen abzubekommen.

In dem Artikel heißt es:

Damit solche Konzepte funktionieren, schreibt Dilys Roe, Autorin der Studie „Trading Nature“, müssen die Eigentumsrechte gesichert sein. Wenn die wilden Tiere niemandem gehören, „gibt es wenig Anreiz für die Bevölkerung vor Ort, nachhaltig in die Naturressourcen zu investieren. Es lohnt sich mehr, sie auszubeuten, solange sie da sind, bevor es jemand anders tut.“ Wenn der Handel jedoch in legalen Bahnen verläuft, „können arme Leute dadurch ein erhebliches Einkommen erwirtschaften“.

Ich persönlich denke, dass man mit Ideallismus nicht weit kommt. Es wäre zwar romantisch, wenn das alles so klappen würde, aber realistisch ist das keinesfalls. Wir können auch leicht reden, wir leben schon im Wohlstand und können nicht verlangen, dass andere auf Wohlstand verzichten, bloß damit wir uns besser fühlen können, dass die Welt jetzt gerettet ist. Es braucht in Zukunft flexiblere Lösungen, die für alle Seiten aktzeptabel sind um nachhaltig etwas in unserer Welt zu ändern.

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

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