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Landwirtschaft der Zukunft #1 @Zukunfts Wochen

Bauernhöfe – Eine seltene
 Erscheinung in der Zukunft?
Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

In der heutigen Ausgabe der Zukunftswochen auf Blog2Help möchten wir uns mit einer Vision für die Landwirtschaft der Zukunft beschäftigen.

Wieso braucht es neue Ideen?
2050 soll laut diverser Prognosen die Weltbevölkerung auf 9 MRD Menschen steigen, um diese 2,2 MRD „neue“ Menschen im Vergleich zu heute mit zu ernähren, würden wir ca. 850 Millionen Hektar neues Ackerland benötigen. Das wäre freilich zu Utopisch und sozusagen auch der Bankrott der Natur.
70% des weltweiten Süßwasserverbrauchs wird für die Herstellung von Nahrung benötigt.

Außerdem kann man davon ausgehen, dass der Trend dazu geht, dass immer mehr Menschen in Städten leben werden. Deshalb hat sich das US-Project the vertical farm genau dazu ihre Gedanken gemacht.

Hochhäuser als Gewächshäuser
In Zukunft sollen die Städte sich selbst versorgen mit Hochhäusern, die als gigantischer Lebensmittelproduzenten fungieren. Jetzt fragen Sie sich bestimmt, wie soll das denn bitteschön Umweltfreundlicher sein, als die konventionelle Landwirtschaft? Ganz einfach: Durch Effizienz.

So könnte in Zukunft ein Gewächshaus
als Wolkenkratzer aussehen

Bild: verticalfarm.com

Wiederverwertung ist der Schlüssel:
Ein Hochhaustreibhaus, wie ich es jetzt mal nenne, bräuchte 90% weniger Wasser als der normale Anbau, da übriges Wasser aufgefangen wird, nicht versickert und wieder in den Kreislauf kommt. Außerdem könnte man zur Bewässerung das Regenwasser des Wolkenkratzers und den umstehenden Gebäuden nehmen, was zusätzlich noch die Kanalisation entlasten würde.

Die Energie könnte durch Solarzellen auf dem Dach teilweise hergestellt werden und der Wärmeverbrauch durch eine effiziente Verglasung, Isolierung und Anordnung der Gewächshäuser auf ein Minimum reduziert werden.

Der Dünger könnte aus der hauseigenen Viehzucht kommen und last but not least, wenn die Nahrung in der Stadt hergestellt wird, in der sie gebraucht wird, entfallen auch die lästigen Transportkosten.

Und was aus unserer Sicht natürlich der erfreulichste Effekt wäre, ist, dass man weniger Ackerfläche benötigt und man sich so Hoffnung machen könnte, dass weniger (Regen)Wald gerodet werden muss.

Dem Gegenüber steht eigentlich nur der Bau des Gebäudes.

Was steht dem im Wege?
Die Idee hört sich so super an, dass man sich fragt, warum nicht gleich mit dem Gebäudebau angefangen wird! Fast gab es sowas schon, gar nicht so weit weg. Im Hafen von Rotterdam (Niederlande) sollte ein Pilotprojekt entstehen, was leider am Widerstand der Bevölkerung scheiterte.
Aber genau das benötigt es noch: Forschungsarbeit und zwar en Masse. Bevor ein 30 Stöckiges Gewächshaus, welches im übrigen 50.000 Menschen versorgen könnte, gebaut werden kann, muss erst noch einiges erforscht und erprobt werden. Wie z.B welche Beleuchtung ist die Sinnvollste, wie muss die Durchlüftung geschehen oder wie lassen sich Tiere sinnvoll darin halten.

Auch der wirtschaftliche Aspekt spricht derzeit dagegen, Nahrungsmittel sind einfach derzeit zu billig, damit sich das Projekt ohne große Subventionen lohnen könnte.

Den Kuchen ein bisschen kleiner backen:
Die Firma versucht deshalb, durch kleinere und sinnvolle Aktionen in Zukunft mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, so könnten herkömmliche Hochhäuser z.B auf ihrer Spitze ein Gewächshaus bekommen und per Abwärme, Regenwasser und Solarzellen autark betrieben werden.
Oder Glasfassaden könnten genutzt werden um Gemüse anzubauen.

Es gab auch schon ein paar Erfolge, so konnte Gene Giacomelli, Direktor des Controlled Environment Agriculture Center an der University of Arizona in Tucson in einer der härtesten Gegenden der Welt, am Südpol erfolgreich ein großes Gewächshaus betreiben.

In der nächsten Ausgabe der Zukunfts Wochen, am Sonntag um 18:00 Uhr geht es weiter mit Teil 2 und einem anderen Ansatz für die Landwirtschaft der Zukunft.

Quellen: Spiegel, Welt

Robert

Robert

Programmierer | Blogger | Selbständiger bei RegSoft
Ich bin der Gründer von Blog2Help. Als selbständiger Software-Entwickler und StartUp-Gründer (Zum Blog) kenne ich die Herausforderungen, die eine nachhaltige Unternehmensführung mit sich bringt. Neben aller politischer Arbeit, bin ich der festen Überzeugung, dass man für eine faire und gerechte Welt als Verbraucher vor allem die Unternehmen in die Pflicht nehmen muss.

Die Faszination zum Regenwald begleitetet mich schon von klein auf. Durch die Staufen-Altpapier Schulhefte kam ich schon in der Grundschule mit der Regenwaldorganisation OroVerde e.V in Kontakt und unterstütze diese seitdem mit unkonventionellen Mitteln. Damals z.B. mit dem Sammeln von Briefmarken und seit 2009 mit der Gründung von Blog2Help.

Im Rahmen eines Universitätsprojekts konnte ich im Jahr 2013 selbst in den Regenwald nach Madagaskar reisen und bei der Ausbildung der Parkranger mithelfen.
Robert

2 Gedanken zu „Landwirtschaft der Zukunft #1 @Zukunfts Wochen

  1. Nicht nur ein interessanter Beitrag, sondern auch eine umsetzbare Idee, zumindest ein Gewächs-Hochhaus für Pflanzen. Wie das mit Tieren funktionieren soll, da bin ich noch nicht dahinter gekommen.
    Ich bin kein Gelehrter,doch mein gesunder Menschenverstand sagt mir, das wir bald mal anfangen müssen, etwas zu tun, etwas zu ändern und gute Ideen brauchen wir noch mehr, vorallem dieser Art.
    Mit solchen Gewächshäusern könnten sich die Städte nicht nur selbst versorgen, es würde auch Arbeitsplätze schaffen. Denn durch den Wegfall der Transportkosten, könnten Leute eingestellt werden. Grosse Maschinen kann man da ja nicht mit unterbringen.
    Das gute daran, wäre das gute darin..so ein Treibhaus wäre ganzjährig nutzbar.

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